Der fakultative Dativ

Der fakultative Dativ

Fakultativ bedeutet nicht notwendig oder der freien Wahl überlassen. Es handelt sich also bei dem fakultativen Dativ um einen Dativ, der nicht notwendig ist oder den man benutzen kann, wenn man möchte. Das bedeutet nicht, dass er unwichtig ist, sondern dass die Valenz des Verbs nicht zwingend nach einem Dativobjekt (Dativergänzung) verlangt, wie z.B. bei dem Verb helfen.

Beispiel:
Er rasiert meinen Bart. -----> Er rasiert mir den Bart.
Ich rasiere für dich deinen Bart. -----> Ich rasiere dir den Bart.

Das Verb rasieren besitzt einen spezifischen Akkusativ, d.h. der Akkusativ ist spezifisch für das Verb rasieren, z.B. die Haare oder den Bart. Das Verb rasieren steht normalerweise nicht mit einem Dativ. Der fakultative Dativ steht aber mit vielen Verben, die ausdrücken können, dass man etwas für jemanden tut.

Übung

Übung Lösung
1. Er klopft auf meine Schulter.
2. Stellst du für mich die Vase auf den Tisch?
3. Wir rasieren unseren Bart.
4. Ich lese für dich eine Geschichte vor.
5. Liest du für mich eine Geschichte vor?
6. Ich hole für uns Brötchen.
7. Ich kaufe für dich einen Computer.
8. Könntest du bitte das Licht für mich ausmachen?
9. Er schreibt einen Brief an mich.
10. Er hat von mir den Kugeschreiber geklaut.
11. Sie hat mein Radiergummi weggenommen.
12. Warum machst du mein Leben schwer?
13. Mach bitte für mich meine Hausaufgaben!
14. Er hält meine Hand.
15. Sie massiert meinen Rücken.
16. Meine Mutter schneidet immer meine Haare.
1. Er klopft mir auf die Schulter.
2. Stellst du mir die Vase auf den Tisch?
3. Wir rasieren uns den Bart.
4. Ich lese dir eine Geschichte vor.
5. Liest du mir eine Geschichte vor?
6. Ich hole uns Brötchen.
7. Ich kaufe dir einen Computer.
8. Könntest du mir bitte das Licht ausmachen?
9. Er schreibt mir einen Brief.
10. Er hat mir den Kugeschreiber geklaut.
11. Sie hat mir das Radiergummi weggenommen.
12. Warum machst du mir das Leben schwer?
13. Mach mir bitte meine Hausaufgaben!
14. Er hält mir die Hand.
15. Sie massiert mir den Rücken.
16. Meine Mutter schneidet mir immer die Haare.