2019, ein Lese- und Arbeitsbuch zum Thema Erde und Leben.

Dieses Puppilein hat meine Tochter mit viel Liebe gemacht. Sie sucht dringend eine kleine Puppenmutter, die ihr genauso viel Liebe geben kann. Mehr Info.


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Synopsis: Ich schreibe gerade an einem Lese- und Arbeitsbuch für die deutsche Sprache. Hier verbinde ich Wissen zur Grammatik und zur korrekten und angemessenen Kommunikation mit Darlegungen zur Welt.

Keywords: Leben, Welt, Existenz, Natur, Umweltverschmutzung, Plastik, Technik
Erstpublikation:
Sprache: de (Deutsch)
The Voyage of Life: Childhood
Artist Thomas Cole
Year 1842
Medium Oil on canvas
Dimensions 133 cm × 198 cm
Location National Gallery of Art

Du kannst die Webseite auch hören.

Diskutieren

Es gibt Meinungen, über die man streiten kann, und es gibt Meinungen, über die man nicht diskutieren kann. Wir können nicht mehr länger darüber diskutieren, ob Umweltschutz wichtig ist. Wir können darüber diskutieren, welche Kleidung ich heute trage. Aber wer über den Klimawandel diskutieren möchte, der ist ein Massenmörder. Die Menschheit wird aussterben, wenn wir nicht sofort etwas tun. Ich kann also darüber keine Meinung haben, ich muss etwas tun. Wenn ich Verstand habe, werde ich es sofort tun. Ich kann doch nicht darüber diskutieren, ob es den Klimawandel gibt. Er ist da. Darüber zu diskutieren, ob es ihn gibt oder nicht, wäre Zeitverschwendung. In Deutschland und in der Welt im Allgemeinen wird zu viel diskutiert. Das kommt daher, dass viele Menschen nicht sehen, was getan werden muss, warum es getan werden muss und warum es schädlich ist, etwas nicht zu tun. Sie handeln nicht, weil sie blind sind, sie sehen nicht die Notwendigkeit, sofort auf Plastik zu verzichten, sofort auf Öl und Kohle zu verzichten, sofort aufzuhören, gewalttätig zu sein. Die Welt zu vernichten ist Gewalt, die wir unseren Kindern antun und auch uns selbst. Sie handeln nicht, weil sie Angst haben, es könnten ihnen Nachteile entstehen. Aber auch diese Angst kommt daher, dass man die Zusammenhänge nicht durchschaut und die Sache nicht zu Ende gedacht hat. Jedes unvollkommene Handeln kommt daher, dass man nicht richtig geguckt hat. Vollkommenes Bewusstsein bringt vollkommenes Handeln hervor und Bewusstsein ist nichts Esoterisches, sondern bedeutet, einfach zu gucken.

Abwarten, bis wieder Ruhe eingekehrt ist (Karma?)

Das karmische Gesetz besagt, dass alles eine Konsequenz hat und es besteht aus Ursache und Wirkung. Das Leben ist wie ein Spaziergang am Strand, du hinterlässt Spuren. Gutes bringt Gutes hervor und Böses Böses. Eine gesunde Mutter bringt ein gesundes Baby auf die Welt, eine Mutter, die raucht und Alkohol trinkt, ein krankes. Das ist ein ganz einfaches Gesetz, das Gesetz der Welt. Sogar die Sonne und die Erde unterliegen diesen Gesetzmäßigkeiten. Die Mutter ist immer gnädig, immer gut. Sie gibt den Menschen alles, was sie brauchen, Licht, Wasser, Nahrung. Aber die Menschen haben selten Ehrfurcht. Sie treten Mutter Erde mit Füßen. Die Erde, einst unsere Mutter, ist für uns eine wilde Bestie geworden, die die Menschheit vernichten will. Sie will uns abschütteln. Was haben wir getan, dass sie böse auf uns ist? Wie konnte das passieren? Haben wir nicht selbst die Bestie erweckt? Wir räuchern die Höhle der Bestie aus. Wir treten vor das Haus von Mutter Erde mit Fackeln und unter Lärm von Waffen, die wir lauthals erheben und wundern uns, wenn sie zurückschlägt und uns verprügelt, mit Dürren, Krankheiten, Erdbeben und Überschwemmungen und anderen Flüchen, von denen wir noch nichts ahnen. Diese Menschen sind egoistisch und denken nur an ihr Vergnügen. Sie beachten die Gesetze der Erde nicht und wundern sich, wenn sie unglücklich sind und krank. Sie müssen verstehen, dass Luft und Wasser das Wichtigste auf dieser Erde sind.

Umwelt

Nachdem die Grünen fast die Europawahl gewonnen haben, bekommen Parteien wie CDU und SPD kalte Füße. Sie haben Angst, noch mehr Stimmen zu verlieren. Während in Ländern wie Indien Menschen an der Hitze sterben und das Eis immer dünner wird und der Golfstrom langsamer, gibt es immer noch Menschen, die den Klimawandel leugnen. Keiner von ihnen versteht, dass das Korn nicht wächst, wenn es nicht regnet. Und dann kann man auch kein Mehl machen und kein Brot. Das höchste Gut ist nicht das Geld, sondern der Regen. Nicht nur Korn ist wichtig, sondern der Same im Allgemeinen. Wenn es keine Pflanzen gibt, gibt es auch keinen Menschen. Wenn um uns herum keine Wälder mehr wachsen und die Kiefer stirbt, sondern überall Wüste ist und wir klimatisiert leben müssen, dann werden wir wissen, dass es zu spät ist. Heute wo die Hitze unerträglich geworden ist, schreiben auf einmal alle Zeitungen über den Klimawandel. Und auch das ist nicht von Dauer. Noch vor einem Jahr war man nicht sicher, ob es den Klimawandel überhaupt gibt, und man hörte nichts. Aber auf einmal sieht man die Dramatik. Wenn Menschen sagen, dass es den Klimawandel nicht gibt, dann bedeutet das nur, dass sie ihre Lebensgewohnheiten beibehalten und nichts ändern wollen. Sie wollen nicht verzichten auf Ihre Kreuzfahrt, auf den Flug in die Karibik oder auf ihren Panzerwagen, der dreimal so viel Benzin verbraucht wie ein Kleinwagen. Die Wirtschaft, bzw die Industrie, ist nicht schuld, sondern die Menschen, deren Bedürfnisse unersättlich sind. Von diesen Menschen gibt es auch noch so viele, dass es zu viele sind. Es werden immer mehr Menschen, denn wir Menschen vermehren uns wie Karnickel. Wir sind ein Virus, wir besiedeln ein Gebiet, beuten es aus, ruinieren es, hinterlassen es dreckig und verschmutzt und kaputt und ziehen weiter. Natürlich sind nicht alle so, aber da die Mehrheit der Menschen diese Eintellung hat, sieht die Welt aus, wie sie aussieht. Der Mensch will immer mehr, es folgen mehr Raubbau an der Natur, mehr Verbrauch von Ressourcen, mehr Emissionen, also weitere Aufheizung des Klimas und letztendlich mehr Flüchtlinge. Denn die Flucht ist keine Ursache, sondern eine Folge. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat im Mai 2017 eine Studie mit dem Namen Energieeffizienz in Zahlen veröffentlicht, in der steht, dass die wichtigsten Energieträger Mineralöle sind. Ihr Anteil am Energieverbrauch liegt bei 34%, es folgt Erdgas mit 22,6%, erneuerbare Energien mit 12,6%, Steinkohle mit 12,2%, Braunkohle mit 11,4%, das Schlusslicht bildet die Kernenergie mit 6,9%. Die Verbrennung von fossilen Energiequellen stellt also den größten Anteil dar, nämlich 80,2%. Auch wenn dieser Irrweg morgen beendet wäre, würde die Temperatur weiter steigen, denn die Konsequenz unseres Tuns bleibt bestehen. Und somit sind wir wieder bei dem karmischen Gesetz. Schaut man genau hin, so sieht man, dass die Menschheit sich selber annihiliert.

Plastik

Plastik ist ein äußerst gefährliches Material. Es scheint harmlos zu sein, ist aber mit zahlreichen Chemikalien belastet, die Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder hormonelle Störungen verursachen. Der Mensch ist generell faul und unorganisiert und wenn man alle Lebensmittel in Plastik einpackt, dann ist die Konsequenz ein riesiger Müllberg. Weltweit sind im Jahr 2010 ca. 13 Millionen Tonnen Plastik im Meer entsorgt worden, wobei man eigentlich nicht von entsorgen sprechen kann, es ist eine Vergewaltigung der Meere. Wir lieben die Erde nicht, wir kippen ihr Müll in den Mund. Die Erde ist wild und schön, wir aber sind gedankenlos nur auf Vergnügen und Gemütlichkeit fixiert, während um uns herum alles zerfällt. In den 50er Jahren produzierte man jährlich 1,5 Millionen Tonnen Plastik, seitdem wurden 8,3 Milliarden Tonnen produziert, von denen 79% auf Deponien lagern oder in die Umwelt weggeworfen worden sind. (Quelle: https://biooekonomie.de/studie-2017-plastikproduktion-und-verbrauch-weltweit) Haben wir uns innerhalb weniger Jahrzehnte so stark verändert, dass wir nicht mehr ohne dieses Material leben können? Ist die Welt anders geworden? Oder liegt es an unseren Gewohnheiten? An unserer Gemütlichkeit und Faulheit. Angeblich steige der Energieverbrauch und der Ausstoß von CO2 erheblich, würde man alternative Materialien verwenden, aber wozu brauche ich diese Materialien? Muss ich unbedingt Gurken und Zucchinis in Plastik einwickeln? Brauche ich unbedingt Tüten, Strohhalme und Plastikbecher für meinen Kaffee? Müssen wir unbedingt Kleidung aus Plastik herstellen? Es ist eine Tatsache, dass wir nicht genau wissen, welche Auswirkungen Plastik auf unsere Welt hat. In den 80er Jahren dachten Wissenschaftler, dass die Plastikteilchen für die Umwelt nicht relevant seien, weil sie von Algen und Kleinstlebewesen besiedelt werden. Aber jedes kleine Kind kann sich doch denken, dass diese Lebewesen das tun, was sie immer tun. Wale fressen kiloweise Plastik, weil sie mit offenem Mund nach Nahrung suchen. Kleinstlebewesen besiedeln das Plastik, weil sie eben alles besiedeln. Es liegt in ihrer Natur. Das bedeutet nicht, dass das Plastik gut für sie ist. So etwas anzunehmen, ist fahrlässig. Fahrlässig bedeutet, ich weiß, was ich tue, ich kenne die Gefahr, aber ich tue nichts. In gewissen Mengen kann unsere Erde schlucken und unseren Müll entsorgen. In Indien haben sehr viele Menschen keine Toilette. Was machen sie? Sie begeben sich ans Meer und machen auf die Felsen, wenn Ebbe ist. Dann kommt die Flut und die Exkremente werden vom Wasser weggespült. Wir reden hier von menschlichen Ausscheidungen, die der Natur nicht weiter schaden. Die Natur kann sie nutzen. Das Plastik kann sie nicht nutzen. Es zerfällt nur in immer kleinere Teile, die absolut nutzlos sind. Viele wissen nicht, dass viele Gifte in Plastik enthalten sind. Bisphenol-A ist z.B. in der Beschichtung von Konservendosen enthalten und wird durch die Nahrung aufgenommen. Phthalate sind Weichmacher, die das Plastik weich machen, denn eigentlich ist es ein hartes Material. Diese Stoffe haben katastrophale Auswirkungen auf den menschlichen Hormonhaushalt und rufen viele Krankheiten hervor. Dazu gehören Fettleibigkeit, Diabetes mellitus, Unfruchtbarkeit, Krebs, Hirnschäden, Schilddrüsenerkrankungen sowie neurologische Erkrankungen, aber auch psychische Krankheiten. Es ist nicht allzu lange her, dass hochgiftige Weichmacher in allem drin waren, auch in Lebensmittelverpackungen wie z.B. Trinkflaschen oder auch in Spielzeug. In Europa hergestelltes Plastik enthält Additive wie Parabene, Phthalate und Phenole. Additive sind Stoffe, die dem Plastik beigemischt werden, um bestimmte Eigenschaften hervorzurufen. Sie schaden, allen Lebewesen.

Das Gespräch und die Schlussfolgerungen

Ich traf gestern einen Mann in der Bahn, und wir haben uns unterhalten. Ich glaube er kam aus Frankreich, denn er hatte einen französischen Akzent. Wir sprachen über den Klimawandel. Er sagte:„Die jetzige Generation wird noch gut leben. Aber spätere Generationen werden Probleme haben.“
Ich entgegnete: „Das denken alle, und man hört dieses Argument immer wieder, aber bedenken Sie, wir sind die erste Generation, die den Klimawandel wahrnehmen kann. Wir sehen es direkt vor unseren Augen, wir können es fühlen. In den 90er Jahren hatten wir in Bonn manchmal -20°C. Heute gibt es so etwas nicht mehr. Früher brauchte man sogar in Thailand Pullis; die sind schon lange nicht mehr nötig. Wir müssen Angst haben, Respekt vor der Natur, wir sind im Begriff, die letzte Generation zu sein, wenn wir nicht sofort etwas tun. Ich nehme den Wandel wahr und das macht mir Angst.“

Der Rabe und der Fuchs (oder die Wege des Karma)

Es war einmal ein Rabe. Er Stahl von der Bauersfrau ein dickes Stück Käse. Mit dem Käse im Schnabel flog er in den Wald. Dort setzte er sich auf einen Ast, wo er seinen Käse in Ruhe verspeisen wollte. In dem Moment kam gerade ein Wolf vorbei. Er sah den Raben mit seinem Käse. Weil er Hunger hatte, überlegte er, wie er den Käse bekommen könnte. So sagte er dann: „Wahrlich, du bist ein wunderschöner Rabe. Wenn du auch noch so schön singen kannst, wie du aussiehst, dann bist du der König der Tiere.“ Der Rabe fühlte sich geschmeichelt und in seiner Eitelkeit glaubte er sofort dem Wolf und er öffnete seinen Schnabel, um zu singen. Da fiel ihm der Käse aus dem Schnabel und auf den Boden, direkt vor die Füße des Wolfes. Und genau das hatte der Wolf bezwecken wollen. Er hob den Käse auf und freute sich:„Du dummer Vogel, ich werde jetzt deinen Käse essen. Und du kannst zugucken. Denkst du wirklich, dein Gekrächze sei schön?“ Und dann fraß er den Käse, den der Rabe geklaut hatte, aber das war in Ordnung, denn der Käse gehörte dem Raben nicht.

Moral der Geschichte

Glaube niemandem, vor allem denen nicht, die dir schmeicheln und dich loben, denn sie hegen Hintergedanken, und tue niemandem Unrecht, sonst wird dir auch Unrecht getan.

The Voyage of Life: Youth
Artist Thomas Cole
Year 1842
Medium Oil on canvas
Dimensions 134 cm × 194 cm
Location National Gallery of Art

Technik

Wenn du das Wort Technik hörst, denkst du bestimmt an dein Handy. Oder man denkt an einen Computer oder an eine Stereoanlage. Handys sind mittlerweile keine Telefone mehr, sondern kleine Computer. Früher gab es noch kleine Geräte zum Abspielen von Kassetten oder CDs. Man hatte analoge Medien wie Tonband, Kassette oder Schallplatte. Heute ist Musik digital, auch Filme und Programme sind digital, d.h. sie bestehen aus Zahlen, im Prinzip ist heutzutage alles digital. Doch digital bedeutet Illusion, es ist eine Traummaschine. Es ist nicht real. Jede Art von Information wird digital gespeichert und genutzt. Man nennt das Daten verarbeiten oder Datenverarbeitung. Ganz allgemein sagt man dazu auch Informationstechnologie oder IT. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten hat sich die IT weit entwickelt. Sie ist so weit gekommen, dass sie schon bald eine neue Lebensform darstellen wird. Die Technik ist hochentwickelt, aber der Mensch ist deshalb nicht glücklicher geworden. Wenn der Computer dann irgendwann eine Seele hat, dann, glauben viele, wird es den Menschen besser gehen. Der Computer löst jetzt schon viele Probleme, allerdings schafft er auch neue Probleme. Unsere psychischen Probleme kann er sowieso nicht lösen, aber das sind die schlimmsten. Jegliches Problem, jegliches Leid der Erde ist eine Manifestation unserer Psyche. Etwas stimmt nicht mit uns.

KI oder künstliche Intelligenz

Wie definierst du Leben? Braucht ein Lebewesen ein Herz zum Leben? Gefühle? Blut? Oder sind es die Nervenzellen, die das Leben ausmachen? Oder ist es etwa der Wunsch, sich selbst zu reproduzieren und Kinder oder Nachkommen zu haben? Oder etwa die Lust an der Existenz, wie auch immer sie motiviert ist? Vielleicht trifft es selbst Entscheidungen, über die der Mensch keine Kontrolle hat? Wenn das so ist, gibt es KI schon heute, selbstfahrende Autos zum Beispiel. Künstliche Intelligenz ist auch sehr gefährlich, weil sie schnell ist und mit ganz vielen Daten arbeiten kann. Der Mensch kann das nicht. Wenn Maschinen intelligenter sind als wir, könnten sie auf die Idee kommen, dass wir ihnen im Weg stehen. Wir sind ihre Konkurrenz, wenn wir Ressourcen wie Metalle oder Öl verbrauchen. Entweder sie oder wir. Entweder wir bekommen das Öl und die Metalle oder sie. Wenn die Maschinen stärker und schneller sind als wir, könnten sie uns dann nicht einfach töten? Das ist der Grund, warum ihre Schnelligkeit so gefährlich ist. Die Menschen, die an KI arbeiten, wollen nur Geld verdienen. Es geht eben immer nur ums Geld und um Ruhm. Deshalb glauben sie, dass man die KI so programmieren kann, dass sie uns nicht schadet und dass sie sicher ist, aber das ist eine Illusion. Wo Menschen sind, passieren Fehler, das ist menschlich. Und es werden Fehler passieren, wie in Fukushima, wie bei den Kraftwerken. Man kann das nicht verhindern. Fehler liegen in unserer Natur. Sobald Maschinen intelligent sind, werden sie uns in einen Zoo stecken. Aus nostalgischen Gründen werden sie uns nicht vernichten. Man muss ja wissen, wo man herkommt und Geschichte besteht auch nur aus Daten. Aber das alles gilt nur, falls jemand wirklich so dumm ist, echte KI zu machen. Es liegt ja kein Segen darin, in die Natur einzugreifen. Aber der Mensch kann das gut. Das ist wie die Idee, den Rhein tieferzulegen, damit die Schiffe besser fahren können. Aber man hat vergessen, dass Schiffe nicht fahren können, wenn kein Wasser drin ist. Warum ist bis jetzt keiner auf die Idee gekommen, die Sonne ein paar Jahre auszuschalten, wenn es zu heiß wird? Das müsste doch auch realisierbar sein. Und es gibt auch die Genmanipulation. Sie übernimmt die unmöglichsten Sachen. Das ist ja ihr Zweck. Im Zusammenhang mit Gentechnik kann man sogar das Wort „unmöglich“ steigern. Man könnte Organismen herstellen, die CO2 statt Luft atmen und Luft ausatmen. Das wäre doch eine gute Idee. Und während ich das hier im Halbschlaf vor mir hinfantasiere, kommt mir der Gedanke, dass meine Mitmenschen das mit Sicherheit schon ernsthaft erwogen haben. Alles ist ja nur eine Frage des Geldes. Wenn ich genug Geld in ein Projekt hineinstecke, könnte ich auch den Rhein unterirdisch fließen lassen wie der Aralsee, der auch tiefergelegt wurde. Alles ist eine Frage des Geldes, wir könnten auch das CO2 ins Weltall pumpen. Sollen doch die Marsmenschen damit machen, was sie wollen. Es ist immer das Gleiche und ich wiederhole mich. Aber hier wird wieder deutlich, der Mensch ist überheblich und hat keinen Respekt vor der Natur. Der Mensch hat am Ende zwei Möglichkeiten. Er kann mit der Natur im Einklang leben und somit in Harmonie. Das bedeutet aber, dass er lernt und sich anpasst. Oder er kann glauben, dass er der beste und intelligenteste ist und die Natur versuchen zu kontrollieren. Aber er wird damit keinen Erfolg haben. Was immer er auch tut, er kann die Natur niemals kontrollieren, denn sie ist und bleibt, was sie ist, unberechenbar und wild und schön, im ewigen Wandel, nicht zu halten und schon gar nicht zu verstehen und sie wird immer in der Lage sein, uns zu vernichten. Die Natur wird nie das tun, was wir von ihr erwarten. Wenn wir Zusammenhänge in der Natur verstehen und uns Wissen aneignen, z.B. über Mathematik, Physik und Chemie, so ist dieses Wissen begrenzt. Wir glauben, wir wissen viel, weil wir nicht demütig sind. In Wirklichkeit sind wir wie Krüppel, die nicht einmal richtig laufen können und sich einbilden zu rennen.

The Voyage of Life: Manhood
Artist Thomas Cole
Year 1842
Medium Oil on canvas
Dimensions 132.8 cm × 198.1 cm
Location National Gallery of Art

Technik und Zusammenleben

Ein Handy ist ein Computer. Je teurer es ist, desto schneller und besser ist es. Es kann dann in derselben Zeit mehr Daten verarbeiten. Es kann einen größeren Film oder Musik in höherer Qualität abspielen. Es kann immer größere Programme laden und sie schneller verarbeiten, die Bilder, die die Kamera macht, sind hochauflösend und so weiter. Wie gesagt, ist die technische Entwicklung sehr weit fortgeschritten. Aber unsere Beziehungen sind verkümmert und kaputt. Wir haben 10000 Freunde in der App, aber nicht einen, dem wir unser Herz ausschütten können, dem wir vertrauen. Wirkliche Freundschaft wissen wir nicht zu schätzen, und wir kennen sie nicht. Zu unseren Eltern haben wir keine Beziehung aufgebaut, obwohl wir sie ein halbes Leben kennen, und wenn es so weit ist, stecken wir sie in ein Seniorenheim. Weder haben die Eltern eine Beziehung zu den Kindern, noch die Kinder zu den Eltern. Und das ist tragisch. Nun kann man mit dem Computer sehr viele Dinge tun. Die wichtigsten sind, sich zu vergnügen, Online-Banking und online bezahlen, vielleicht noch telefonieren, aber das ist eher zweitrangig, weil die Leute lieber über das Internet kommunizieren. Da geht mir mein Gesprächspartner nicht auf die Nerven, und wenn man mir zu nahe kommt, höre ich auf zu schreiben oder lösche den Kontakt ganz. Wenn man früher sagte, etwas sei persönlich, so meinte man damit, dass zwei Menschen miteinander Kontakt haben. Z.B.:„Wir haben uns persönlich kennengelernt.“ Heute bedeutet das Wort „persönlich“, dass man etwas alleine sofort durchführen kann, z.B. Bankgeschäfte oder dass die Firmen meine Person so gut kennen (weil sie mein ganzes Privatleben ausspioniert haben), dass sie besser wissen, was ich morgen kaufen werde als ich. In diesem Sinne ist Online-Shopping persönlicher geworden. Meine Kleidung, meine Software, meine Apps, meine Arbeit, alles ist persönlich auf mich zugeschnitten, sogar meine Freunde und die Beiträge, die mir auf der App angezeigt werden. Das bedeutet, meine Beziehungen sind persönlich, aber ich bin trotzdem allein. Ich bekomme erschlagene Robbenbabys angezeigt oder Wale oder tote Krokodile und kann, wenn ich will, dem japanischen Minister eine Mail schreiben, die sowieso im (elektronischen) Papierkorb landet. Immerhin habe ich mein Gewissen beruhigt. Mein Handeln ist also nichtig. Sofern ich ein Nazi bin, kann ich schnell und effektiv mit anderen Nazis Kontakt aufnehmen, ich kann Gleichgesinnte finden und mich austauschen. Z.B. kann der Pädophile das neu gepostete Video kommentieren, dass jemand von einem kleinen Mädchen gedreht hat, das gerade aus der Dusche steigt. Computer haben unsere Lebensqualität enorm verbessert, denn sie haben uns von unseren Mitmenschen entfernt, seien sie noch so nah. Erst dadurch wird aber das Leben auf diesem völlig überlasteten Planeten lebenswert. Wenn KI uns nicht tötet, dann tötet sie unseren Geist, aber andererseits ist das doch nett. Ich bekomme vom Computer zum Frühstück meine Meinung, dann werde ich zum Büro gefahren (vom selbstfahrenden Auto, versteht sich) und dann arbeite ich 8 Stunden, wenn ich das Glück habe, einen Job zu besitzen. Abends gehe ich nach Hause und sage dem Computer, dass ich meine Lieblingsserie schauen möchte und die weiß genau, welche Vorlieben ich habe. Das mache ich mein ganzes Leben lang, zahle brav Steuern und sterbe, nachdem ich mein nichtiges Leben gelebt habe. Wahrend ich das alles schreibe, bin ich ironisch, ich meine natürlich das Gegenteil. Ich meine natürlich, dass das Internet uns nur Probleme gebracht hat. Ganz ehrlich, Brauchen Kinder Handyspiele auf dem Schulweg, auf dem Heimweg, in der Pause, im Unterricht, die sie davon abhalten, mit Schulkameraden zu kommunizieren, zu lernen, zu reden, ein Mensch zu sein? Vielleicht hast du es ja schon gemerkt. Ich bin kein Freund des Internets. Du musst dich entscheiden, ob du einer bist. Ich selbst habe zwar ein Handy, ich konnte mir aber bis heute den Luxus leisten, es zu Hause zu lassen. Wie lange noch? Mittlerweile entwickeln Verkäufer digitale Bezahlmethoden und auf lange Sicht wird es kein Bargeld mehr geben. Das bedeutet, dass man genau nachvollziehen kann, was jeder kauft. Da bin ich dann ein gläserner Kunde, den jeder ausspionieren kann. Meine Daten werden ausgeschlachtet wie ein Schwein. Durch das geschickte Setzen und Auslesen von Cookies werden genau meine Bewegungen durchleuchtet, wobei auch weitere Informationen wie z.B. IP-Adresse und mein Standort vom Browser weitergegeben werden. Auch das fällt alles unter KI. Da die Programme immer komplexer werden und die Server immer schneller und immer größere Datenmengen verarbeiten können, sind Ergebnisse auch immer genauer, so dass ich nicht mehr weglaufen kann. Maschinen, sogenannte Apps, müssten uns für die Informationen, die wir ihnen geben, bezahlen. Stattdessen saugen sie unser Blut, die Daten, und wir sind wie armselige Insekten, die sich nicht wehren können, da sie immer neue Methoden erfinden, um an die Daten zu kommen oder weil wir zu dumm sind, uns zu schützen. Die Spinne macht ja mit der Fliege, was sie will. Mit Big-Data bauen sie an unserer „Zukunft“. Sie bauen KI und nutzen Daten, um die Zukunft vorauszusagen, denn der Mensch ist generell so, wie er ist, träge und faul und vor allem sind seine Handlungen voraussehbar. Man muss nur genug Informationen verknüpfen. Und dann macht man den Menschen abhängig von der KI, wie man ihn vom Handy abhängig gemacht hat, und schon ist das Einkommen gesichert.

Ernährung

Wir leben in einem komischen Zeitalter. Mit fast acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten sind wir wohl am Höhepunkt angekommen. Es geht immer mehr, aber nicht mehr so viel. Irgendwann kann unsere Erde uns nicht mehr ernähren. Irgendwann kippt das wahnwitzige System. Wenn wir das Klima kaputt machen, werden wir schneller sterben. Ansonsten werden so oder so viele von uns sterben, da sie keine Nahrung haben. Aber es gibt viele Gründe warum Menschen sterben. Alter ist ein Grund, aber ein normaler Vorgang. Alt werden ist normal. Menschen sterben auch an Krankheiten. Abgesehen von Husten und Grippe, lassen sich die meisten Krankheiten vermeiden. Die meisten Krankheiten sind nämlich psychischer Natur, oder haben psychologische Ursachen, auch Krankheiten wie Krebs. Wenn ich jahrelang durch meinen Beruf giftige Dämpfe einatme, stellt sich auch die Frage, warum ich mir keine andere Arbeit suche. Und wenn ich immer rauche und trinke, hat das auch einen psychologischen Grund, auch wenn es der Alkohol und die Zigaretten sind, die mich krank machen. Der Wunsch, mich zu betäuben, ist nicht der direkte Grund für meine Krankheit, aber der wahre Grund. Schaut man also nach den psychologischen Ursachen, so lässt sich fast jede Krankheit heilen oder vermeiden. Multiple Sklerose geht Hand in Hand mit Stress und schlechter Ernährung. Meine Ernährung und meine Lebensweise aber habe ich von meinen Eltern. Gute Ernährung ist der Grund für eine gesunde Lebensweise und daher auch eine psychologische Einstellung, alles beginnt in der Psyche. Zu viele Kinder in unserer Gesellschaft haben Eltern, die lieber ihr Geld in Zigaretten und Alkohol stecken als in Obst und Gemüse. Und auch wenn die Eltern nicht richtig rauchen und trinken, haben viele nicht genug Geld, um gute Nahrung zu kaufen. Wir Menschen brauchen jeden Tag Obst und Gemüse und Fleisch, um gesund zu bleiben. Über Fleisch lässt sich vielleicht streiten, aber man braucht sicherlich mehr als nur einen Apfel oder eine Banane oder ein paar Zucchinis. Ab und zu muss man schon Erdbeeren essen oder Stachelbeeren oder Himbeeren, einmal pro Woche sollte man auch Fisch essen und Gemüse wie Artischocken oder Blattsalat, nicht nur Eisbergsalat. Vielfalt ist wichtig, Nüsse sind essentiell und gute Öle wie kaltgepresstes Olivenöl sind unverzichtbar, wenn man gesund bleiben möchte. Aber erstens lernen Kinder oftmals nicht den Unterschied zwischen billigen, geschmacklosen Tomaten, die im Wasser gezogen wurden, und herrlichen, süßen Biotomaten aus der Toskana, wo die Sonne scheint. Zweitens ist gute Ernährung kostspielig, da die Ressourcen immer knapper werden, sauberes Land immer seltener, sauberes Wasser noch seltener. Die Regierung wechselt ihre Minister hin und wieder. Ein Skandal jagt den nächsten. Das Wort einer Ministerin liegt mir wie ein Stein auf dem Herzen. Sie sagte: „In unserer heutigen Zeit kann der Lebensmittelbedarf nicht mehr ohne konventionelle Landwirtschaft gedeckt werden.“ Es tut mir weh, so etwas zu hören. Will man nicht oder kann man nicht? Hormone, Antibiotika, Kraftfutter, brutalste Tierhaltung und Nitrat und Glyphosat für den Boden und die Bienen und auch alle anderen Insekten sind also angeblich alternativlos, wenn man die Menschen alle satt kriegen will. Hast du mal eine Straßenlaterne in der Nacht gesehen? Welche Erfahrung hast du gemacht? Deine Gedanken und deine Wahrnehmung hängen davon ab, wie alt du bist. Ich erinnere mich, wenn ich heute brennende Straßenlaternen sehe, an die vielen Insekten, und jedes Mal frage ich mich, wo sie sind und ob sie jemals wiederkehren. Man hat ganze Arten ausgerottet. Weil hochwertige Beeren und Früchte kostspielig sind, werden sie von der Mehrheit nicht gekauft. Junge Leute geben ihr Geld lieber für ihre Telekommunikation oder für Kleidung aus als für gesundes Essen. Wer ein Auto oder etwas anderes gekauft hat, muss sparen. Die Supermärkte verkaufen Lebensmittel mit Aromastoffen, z.B. Früchtetees, die wie Beeren schmecken, in denen aber nur Hagebutte oder Apfel drin ist. Wenn man diese Lebensmittel aber genauer untersucht, so stellt man fest, dass sie keinesfalls den echten Geschmack von wirklichen Beeren bieten und schon gar nicht wie richtige Beeren wirken. Die Wirkung von Beeren ist das entscheidende, denn sie enthalten Antioxidantien und Bitterstoffe, die außerordentlich wohltuend auf den Körper wirken; sie machen gesund und stark. Die künstlichen Tees, Soßen und Fertiggerichte mit ihren Aromastoffen und anderen Hilfsstoffen stehen jedoch im Verdacht, Krebs hervorzurufen und hinterlassen beim Verzehr einen Nachgeschmack. Ein völlig neuartiges Geschmackserlebnis wird durch den Zusatz von Zucker und Geschmacksverstärkern ausgelöst. Der Geschmack ist deshalb sehr intensiv und verdeckt beim Essen den Geschmack der Chemikalien. Spätestens nach dem Essen merkt man (wenn man aufmerksam ist), dass der Bauch voll ist und man trotzdem weniger Energie hat als vorher. Man ist nicht etwa kräftiger geworden. Der Zucker ist das Schlimmste in unserer Nahrung. Menschen sind krank, nervös, träge, übergewichtig und haben Diabetes und Bluthochdruck wegen dem Zucker, der in allem drin ist, ob in Cornflakes, Obstsäften, Joghurt, Fleisch und Marinaden, Wurst, Brot und in vielen anderen Lebensmitteln.

[Der Esel und das Pferd]

The Voyage of Life: Old Age
Artist Thomas Cole
Year 1842
Medium Oil on canvas
Dimensions 133.4 cm × 196.2 cm
Location National Gallery of Art

Wenn man den Zucker weglassen würde, würde dieses Essen gar nicht mehr schmecken, denn es liegt kein Respekt darin vor der Natur. Das Essen ist nicht mit Liebe gemacht, sondern mit Profitgier. Die Tiere, die hier verarbeitet wurden, und ihr Leben für uns gelassen haben, haben gelitten und ihr Leid wurde mit Hormonen und Medikamenten verdeckt. Und auch dieses Leid schmeckt man. Wer aber einigermaßen normal essen will, muss das Dreifache im Bioladen ausgeben und sehr teuer einkaufen. Aber das kann nicht jeder.

 

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