Plastik - das größte neue Problem der Menschheit
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Plastik - eine Gefahr erster Güte und wie es uns kaputtmacht

Rheinfall-08-26-2007-25

Plastik ist die neue Herausforderung. Als ob wir nicht schon genug Probleme hätten. Das größte Problem ist aber, dass wir die Probleme immer in Einzelprobleme unterteilen. Die Wurzel aller Probleme sind wir selbst. Seit Tausenden von Jahren sind wir programmiert darauf, immer alles durch Gedanken zu begreifen. Wir weben ein Spinnennetz von Gedanken, schaffen die herrlichsten Gebilde, nehmen dabei aber nie den Prozess des "Webens" wahr, nehmen die Sonne nicht wahr, die durch die Wolken bricht, die Grashalme am Weg und die Schnecken und Schmetterlinge und Bienen, die sich tummeln. Studenten verbringen Jahre auf der Uni und können am Ende nicht einmal einen Reifen wechseln.

Unsere Probleme gehen wir daher nicht ganzheitlich an, weil wir sie nur rational wahrnehmen. Egoismus, Herzenshärte und Gier sind die Folgen des oben beschriebenen psychologischen Phänomens, das in der ganzen Welt verbreitet ist, nicht nur in der westlichen Welt.

Plastik ist sehr gefährlich, solange die Menschheit nicht die ihr innewohnenden Fähigkeiten nutzt, und die Giftigkeit ausschaltet oder gleich Plastik herstellt, das biologisch abbaubar ist. All das ist heutzutage, angesichts des technischen Fortschritts möglich. Es wird aber nicht gemacht. Warum nicht? Das hat viele Gründe: Viele Menschen sind sich wahrscheinlich der Gefahren für Mensch und Tier nicht bewußt. Der Rhein ist zwar einigermaßen "sauber", aber das ist nur oberflächlich der Anschein. Der Rhein ist verseucht von Mikroplastik, Hormonen und höchstwahrscheinlich nicht abschließend Chemikalien aus "Medizin". Ich denke, viele Menschen wissen gar nicht, dass die Hormone, die in unseren Exkrementen das Klo heruntergespült werden, am Ende in Flüssen landen. Unternehmer verdienen so lange Geld mit giftigen Produkten, wie die Verbraucher sich der Giftigkeit nicht bewußt sind und diese vermeiden. Die Menschen vermeiden diese Produkte nicht, weil sie nicht intelligent (bewusst) genug sind, zu sehen, dass die Versprechungen, die ihnen von den Unternehmern gemacht werden, nicht der Wahrheit entsprechen oder aber unerwartete und sehr unangenehme Nebeneffekte haben.

Ein großer Verschmutzer ist auch die deutsche Landwirtschaft. In der konventionellen Landwirtschaft wächst unser Gemüse auf Exkrementen, deren Nitrat in den Flüssen und im Grundwasser landet. Gift pur: http://www.bund-rvso.de/wasser-oberrhein.html

Das Leid der Menschheit ist grenzenlos, weil sie nicht bewußt lebt, sie vegetiert. Überall, wo man hinblickt, ist die Inkompetenz, die Trägheit und die Nachlässigkeit zu Hause und es braucht eine Katastrophe wie die von Sandoz (oder gar Tschernobyl) , damit die Bevölkerung (die Politik) aufwacht. Es ist sehr traurig, dass der Mensch nur durch großen Schmerz aufgeweckt wird. Sagt man das jemandem, können die meisten Menschen damit nichts anfangen. Die erste Reaktion geht so:"Mann, du bist aber negativ eingstellt, hast du Selbstmordphantasien?" Diesen Leuten kann nicht mehr geholfen werden.

Was kann ich tun? - Oder: Was kann der Einzelne tun?

Mehr, als er oder sie denkt.

  1. Plastik immer in die gelbe Tonne oder in den gelben Sack tun
  2. nie Plastik in die Natur werfen, es belastet Tiere und so uns
  3. bewußter einkaufen, das Kleigedruckte lesen
  4. Kosmetik, Putzmittel und dergleichen im Bioladen kaufen
  5. weitersagen
  6. sich die Flüsse mal genau ansehen
  7. sich bewußt ernähren (Bioladen/Bioprodukte)
  8. die Kinder erziehen, Müll als Müll zu betrachten und damit sorgsam umzugehen
  9. Kinder allgemein zur Achtsamkeit erziehen

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