Haus der Geschichte - Was bedeutet Geschichte? Warum erinnern wir uns?
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Wenn du Interesse an einer eigenen Webseite hast, dann ist für dich vielleicht diese Seite interessant. Ich bin dabei, Grundlagen von Webtechnologien zusammenzutragen und zu erklären. Die Möglichkeit, im Internet zu publizieren, sollte jeder nutzen können, der es möchte.


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Das Haus der Geschichte - eine wertvolle lebendige Dokumentation von Geschichte

Haupteingang vom Haus der Geschichte

Eingang zum Haus der Geschichte

Copyrightholder: © Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker,
Bildmaße: 1000x 1033,
Keywords:
Haus der Geschichte, deutsche Geschichte erleben, Dokumente und Dokumentationen von deutscher Geschichte, deutsche Geschichte, Nationalsozialismus, Angst

Der Krieg

Der Mensch greift immer nach dem Guten. Das gebietet die Vernunft, sofern sie anwesend ist. Der Zweite Weltkrieg war so schrecklich, dass viele Menschen schon beim Anblick der bloßen Bilder sich verschließen, denn sie sehen das Böse in seiner deutlichsten Form Gestalt annehmen. Ich für meinen Teil, und ich denke meine Generation und die Generation nach mir besonders, wir können uns nicht vorstellen, wie schrecklich diese Zeit gewesen sein muss. Das entzieht sich jeder Vernunft. Umso wichtiger ist es, dass wir nicht vergessen, und dass es Dokumente dieser Zeit gibt, dass sie gespeichert werden, dass sie bewahrt werden, behütet werden, gezeigt werden in Museen, und dass in der Zeitung darüber berichtet wird und auch im Parlament darüber gesprochen wird. Erschreckenderweise vergessen in der heutigen Zeit viele Menschen, was passiert ist. Mit einem Schlag kam dann die Demokratie. Der Deutsche hat diese Demokratie geschenkt bekommen.

Der Grund für den Zweiten Weltkrieg - Konditionierung und vor allem Angst

Der Grund für den Krieg Schuldig?
Grenzen der individuellen Schuldermittlung?
Stury: 1948


Ist der Deutsche jetzt besonders schlecht? Mein Opa hat gegen die Russen in Stalingrad gekämpft und ich schäme mich dessenthalben. Damit Frieden auf dieser Welt gewahrt bleibt, dürfen wir nicht vergessen, dürfen wir nie vergessen, dass das Böse in jedem von uns schlummert und nur darauf wartet aktiv zu sein. Ob Amerikaner, Russe, Engländer, Araber oder Deutscher: Wir alle sind Menschen, wir tragen alle das gleiche Blut in uns und leider haben wir auch alle die gleichen Gedanken, gute Gedanken, aber auch schlechte. Viele sind Hitler gefolgt, weil sie am Bösen gefallen fanden. Aber weit mehr sind Hitler aus Angst gefolgt. Nicht umsonst gedenken wir heute der Bedeutung des Tages des 9. November. Es ist ein wichtiger Tag, weil wir wieder Parallelen in unserer heutigen Zeit entdecken zu vergangenen Zeiten und es sollte uns erschrecken. Das tut es aber nicht. Die Zeit des Schreckens, die Pogromnacht, die Lager, das Morden, alles scheint vergessen. Dabei ist es nur eine Handvoll Jahrzehnte her. Das Haus der Geschichte in Bonn ist ein besonderes Haus, denn es erinnert uns daran, dass wir das, was passiert ist, nie wieder wollen, es Dokumentiert unser Tun und Bilder lügen nicht.

ANGST Eine deutsche Gefühlslage?


Haus der Geschichte, Bonn
Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit Tonkünstler Heinrich-Dieter Hebben

Zurzeit gibt es neben der permanenten Ausstellung eine zeitlich begrenzte kleinere Aufstellung. Diese Ausstellung hat das Thema Angst. Ich denke diese Ausstellung passt außerordentlich gut zum Thema Nationalsozialismus. Angst ist das schrecklichste Gefühl, das ein Mensch fühlen kann. Es macht uns Menschen zu Tieren und zu Sklaven, das heißt, es beraubt uns unserer Menschlichkeit. Angst ist mächtig, Angst ist stärker als jeglicher Wille, diese Angst zu kontrollieren. Sie zwingt uns, Dinge zu tun, Dinge zu sagen, die wir gar nicht tun wollen, gar nicht sagen wollen und sie ist immer aktuell, wenn Menschen arm sind, dann haben sie Angst, eigentlich haben sie ja immer Angst, aber wenn sie arm sind, dann haben Sie noch mehr Angst und am meisten Angst haben Menschen vor der Zukunft, weil sie unberechenbar ist, unsichtbar, unsicher, wir wissen genau, was wir wollen, aber der Wille ist nicht immer relevant, wir planen und trotzdem kommt es immer anders. Aktuell ist sie allemal. Und wieder gibt es Menschen, die diese Angst benutzen, um ihre niederen Ziele zu erreichen. Doch wir müssen verstehen, dass das falsch ist, damit wir ihre Worte nicht wie ein Papagei nachplappern oder die gleichen niederen Ziele verfolgen. Das ist der falsche Weg. Angst führt uns immer in die irre. Ganz deutlich sind die Parallelen zu erkennen, was vermutlich die Initiatoren dieser Ausstellung bewegt und bewogen hat. Es ist eine wunderbare, atemberaubend gute Ausstellung und sie ist sehr aussagekräftig, denn sie arbeitet die Parallelen zum Nationalsozialismus ganz deutlich heraus. Wieder ist da die Angst und wieder verführt sie uns dazu, Dummheiten zu denken und somit zu machen. Die Ausstellung ANGST verurteilt nicht, zeigt nur. Das ist immens wichtig für das Verstehen. Angst lässt sich nicht besiegen oder kontrollieren. Wer seine Angst ablehnt, wird sie nicht verstehen und weiter Slave bleiben. Wir müssen uns lieben und dazu gehört, dass wir in uns gehen und unsere Ängste verstehen, den Ursprung, wir müssen zur Quelle der Angst vordringen. Sobald wir ihre Sinnlosigkeit verstehen, sind die Gedanken nur Schall und Rauch und ebenso werden sie auch wieder verschwinden.

Stellungnahme einer Oma auf Bildschirm

Stellungnahme einer Oma, Bildschirmprojektion in der Wechselausstellung Angst

Entstehung des Museums

Bundeskanzler Helmut Kohl forderte direkt nach seinem Amtsantritt in seiner Regierungserklärung vom 13. Oktober 1982, „daß möglichst bald in der Bundeshauptstadt Bonn eine Sammlung zur deutschen Geschichte seit 1945 entsteht, gewidmet der Geschichte unseres Staates und der geteilten Nation.“ Im darauf folgenden Jahr konkretisierte er seine Vorstellungen in einer weiteren Regierungserklärung. 1986 begann die Umsetzung dieses Auftrages in Bonn mit dem Aufbau einer historischen Sammlung, der Planung einer Dauerausstellung und dem Bau des Museumsgebäudes. Der Deutsche Bundestag beschloss 1990 das Gesetz zur Errichtung einer selbständigen Stiftung öffentlichen Rechts. Das Museum wurde am 14. Juni 1994 von Helmut Kohl eröffnet. Der Text zur Entstehung ist Wikipedia entnommen.

Description: Welche Bedeutung hat Geschichte? Warum ist es wichtig, sich zu erinnern? Warum dürfen wir niemals vergessen?

Keywords: Haus der Geschichte, deutsche Geschichte, die Bedeutung von Geschichte, der 09.11., der 9. November, deutsche Revolution, Angst, was ist Angst, Nationalsozialismus
Erstpublikation:
Sprache: de (Deutsch)

primitivecode.com ist eine Seite in der Hauptsache über deutsche Grammatik. Momentan ist diese Homepage nicht monetarisiert. Keiner bekommt irgendwelche Daten und ich nutze weder Analysetools noch habe ich andere Daumenschrauben in meinem Werkzeugkoffer. Ich will nur, dass das Deutschlernen für dich zu einer positiven Erfahrung wird und dass sich das herumspricht. Wenn diese Seite dir also gefällt und hilft, dann möchte ich, dass du diese Erfahrung an deine Freunde weitergibst. Auf der ersten Seite schreibe ich manchmal, was mir auf dem Herzen liegt. Ich war vor kurzem mit meinem Integrationskurs im Haus der Geschichte. Herr Dr. Helmut Kohl hat mit diesem Gebäude etwas Gutes für deutsche Bürger hinterlassen, gleichsam für Kinder und Erwachsene.

make art not war

Automat für Kunst als Kunst mit der Aufschrift make art not war.

Copyrightholder: © Karsten Fink,
Bildmaße: 2448x 3264,
Keywords:
Zigarettenautomat, alter Zigarettenautomat, umfunktioniert





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